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Last update: 2012.02.03, 16:19
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Humantechnologie-Nachwuchsförderung in der Steiermark

Der steirische Humantechnologie-Cluster (HTS) möchte mit der Initiative „Nachwuchswerkstatt“ den Aufbau von zukünftigen Führungskräften fördern. Unterstützt werden Diplomarbeiten und die Konzeptentwicklung für Dissertationen mit je 5.000 Euro.


Harald Jenull ist seitens des Humantechnologie-Clusters für die Initiative „Nachwuchswerkstatt“ verantwortlich. © Human.technology Styria GmbH

Zur Hälfte werden diese Arbeiten von den Unternehmen finanziert, für die sie durchgeführt werden, die andere Hälfte übernehmen die Wirtschaftskammer Steiermark, die Steirische Wirtschaftsförderung SFG und der Europäische Fonds für Regionale Entwicklung EFRE. Für die Einreichung genügt ein zweiseitiges, standardisiertes Ansuchen. Die weitere Abwicklung übernehmen die Mitarbeiter des Humantechnologie-Clusters.

Harald Jenull, Verantwortlicher für die Cluster-Nachwuchswerkstatt, möchte damit die Akademikerquote in den Clusterunternehmen, die derzeit schon bei 30 Prozent liegt, weiter steigern. Für Stefan Pilz, Geschäftsführer der Sparte Industrie der Wirtschaftskammer Steiermark, ist die HTS-Nachwuchswerkstatt ein wichtiger Impuls für den Industrie-Standort Steiermark, weil damit vor allem die geistigen Ressourcen langfristig gesichert werden könnten.

Die Förderkriterien
Gefördert werden Arbeiten zu Themenfeldern, die innerhalb der drei strategischen Korridore des Humantechnologie-Clusters liegen: Pharmazeutische Verfahrens-, Prozess-, und Produktionstechnologie, Biomedizinische Sensortechnologie & Biomechanik, Biobank & Biomarkertechnologie. Die Förderung kann sowohl für KMU als auch für Großunternehmen beantragt werden. 15 Diplomarbeiten bzw. Konzeptentwicklungen für Dissertationen können bereits im Jahr 2010 gefördert werden. Positiv bewertet werden neben einem hohen Führungskräfte-Entwicklungspotenzial aufgrund der geplanten Diplomarbeit bzw. Dissertation auch deren F&E-Komponente, die Anwendungs- bzw. Grundlagenorientierung der Arbeit, die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle sowie das Forschungsrisiko des Untersuchungsgebietes für das Unternehmen.


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