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Last update: 2012.02.03, 16:19
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Rekordergebnisse bei Lenzing

Auf antizyklische Investitionstätigkeit führt Lenzing-Chef Peter Untersperger das Erreichen des besten Halbjahresergebnisses der Unternehmensgeschichte zurück. Der Cellulosefaserhersteller konnte den konsolidierten Konzernumsatz um 43, 6 % von 589,9 Mio. auf 847,2 Mio. Euro steigern.


Der Ausbau der Produktionskapazitäten hat sich gelohnt: Lenzing profitiert von der Dynamik des Naturfasermarkts. ©Lenzing AG

Das Ergebnis vor Steuern konnte von 8,0 Mio. auf 105,0 Mio. Euro gar verdreizehnfacht werden. Der Periodengewinn der ersten Hälfte 2010 übertraf mit 24,6 Mio. Euro bereits jenen der Gesamtjahre 2008 und 2009.

Investitionen in Europa und Asien
Die Umsatzentwicklung spiegelt dabei gesteigerten Produktionsausstoß und Preisentwicklung am Fasermarkt, aber auch die erstmalige Vollkonsolidierung des im April 2010 erworbenen Zellstoffwerkes Biocel Paskov (Tschechien) ab Anfang Mai 2010 wider.

Peter Untersperger sieht die Investitionspolitik des Unternehmens in den letzten Jahren bestätigt, durch die man nun die erwartete Dynamik am Fasermarkt optimal nutzen könne. Durch die Inbetriebnahme neuer Faserkapazitäten in Indonesien im ersten Halbjahr 2010, Debottlenecking-Investitionen in China und den Ausbau in Heiligenkreuz (Burgenland) könnten nun die hohen Bedarfe der Kunden abgedeckt werden.

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