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Last update: 2012.02.03, 16:19
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Schwierige Geschäftsentwicklung im Halbleitersegment

Die Wacker Chemie AG hat vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2009 vorgelegt. Demnach wurde weniger Umsatz und Ertrag erwirtschaftet als im Vorjahr. Im vierten Quartal hat sich die schon seit April 2009 spürbare Erholung der Nachfrage weiter fortgesetzt. Insgesamt erwirtschaftete das Unternehmen 2009 aber mit 3,7 Mrd. Euro um knapp 14 Prozent weniger Konzernumsatz als im Jahr 2008.


Wacker-Chef Rudolf Staudigl sieht gute Chancen, im laufenden Geschäftsjahr sowohl den Konzernumsatz als auch das Ergebnis wieder deutlich zu steigern. © Wacker Chemie AG

Das EBITDA belief sich nach den vorläufigen Zahlen auf rund 600 Mio. Euro und lag damit um 43 Prozent unter dem Vorjahreswert. Beeinflusst wurde das Ergebnis vor allem durch die äußerst schwierige Geschäftsentwicklung im Halbleitersegment. Dazu kommen Belastungen, die sich aus dem Rückzug aus dem Gemeinschaftsunternehmen Wacker Schott Solar ergeben sowie Rückstellungen für Personalmaßnahmen in den Geschäftsbereichen Wacker Silicones und Siltronic.

Die Investitionen von Wacker im Geschäftsjahr 2009 lagen bei rund 740 Mio. Euro. Der Großteil der Mittel entfiel auf die strategischen Wachstumsprojekte des Konzerns, etwa den laufenden Ausbau der Produktionskapazitäten für polykristallines Reinstsilicium an den Standorten Burghausen und Nünchritz. Der Konzern mit Sitz in München hat diese Investitionen auch im Krisenjahr 2009 nahezu vollständig über den Mittelzufluss aus dem operativen Geschäft finanziert.

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