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Last update: 2012.02.03, 16:19
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Der österreichische Mediziner Benedikt Weber, der zurzeit am Universitätsspital Zürich forscht, wurde für seine Arbeiten über injizierbare Herzklappen mit dem Pfizer Forschungspreis ausgezeichnet.


Letemovir, ein vom Wuppertaler Biopharma-Unternehmen Aicuris entwickelter neuartiger Wirkstoff gegen das humane Cytomegalievirus (HCMV), wurde von der US-Arzneimittelbehörde FDA den Orphan-Drug-Status zuerkannt.


Im Rahmen des Forschungsprojekts "Nanoear" konnten Nanopartikel entwickelt werden, mit denen Arzneimittel-Wirkstoffe gezielt ins Innenohr transportiert werden können. An dem EU-finanzierten Forschungsvorhaben waren auch ein Team der Medizinischen Universität Innsbruck sowie das Tiroler Unternehmen Med-El beteiligt.


Glaxo Smith Kline (GSK) und Theravance haben Phase-III-Studien für das Präparat „Relovair“ (Wirkstoffe Fluticasonfuorat und Vilanterol) zur Bekämpfung der chronisch-obstruktiven pulmonalen Erkrankung (COPD) abgeschlossen. Die Einreichung für die Zulassung in Europa und den USA ist für Mitte 2012 geplant.


Das Wiener Impfstoffunternehmen Intercell hat eine Phase-II-Studie für einen gemeinsam mit dem dänischen Statens Serum Institut (SSI) entwickelten Tuberkulose-Impfstoff gestartet, bei der dieser an HIV-positiven Menschen in Südafrika und Tansania getestet wird.


Astra Zeneca ist eine Dreijahres-Kooperation mit dem Marktforschungsunternehmen IMS Health eingegangen. Der Pharma-Konzern erhält Zugang zu anonymisierten Daten über klinische Ergebnisse, Behandlungsschemata und ökonomische Auswirkungen bereits am europäischen Markt befindlicher Arzneimittel.


Allergien gegen Bestandteile von Nahrungsmitteln sind weitaus seltener als häufig angenommen. Experten raten zur Durchführung eines IgE-Bluttests, um festzustellen, ob tatsächlich eine – potentiell lebensbedrohende – Allergie die Ursache einer Unverträglichkeitsreaktion ist.


Der österreichische Wissenschaftsfonds FWF hat 2011 erstmals ein Programm gestartet, in dessen Rahmen Projekte der klinischen Forschung finanziert werden. Nun wurde die zweite Ausschreibung im Umfang von 3 Millionen Euro ausgelobt.


Der orale Gerinnungshemmer „Xarelto“ (Wirkstoff Rivaroxaban) von Bayer Health Care ist in der Europäischen Union in zwei neuen Indikationen (Prävention von Schlaganfällen, Behandlung von tiefen Venenthrombosen) zugelassen worden.


Glaxo Smith Kline (GSK) und Human Genome Sciences haben mit einer Phase III-Studie für Belimumab (Markenname „Benlysta“) bei subkutaner Verabreichung an Patienten mit systemischem Lupus erythematodes (SLE) begonnen. An mehr als 800 Studienteilnehmern wird der Antikörper plus Standardtherapie im Vergleich zu Placebo plus Standardtherapie getestet.



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